Heute waren wir, nach über einem Jahr in Houston lebend, zum ersten mal bei der NASA. Wieder einmal eine Sehenswürdigkeiten um die Ecke die irgendwie weit entfernt war. Es ist schon beeindruckend auf das NASA Gelände zu fahren. Obwohl die größten Aktivitäten im Space Programm in Florida stattfinden arbeiten allein in Houston 20 000 Mitarbeiter für die NASA. Das Gelände ist wie eine kleine Stadt am Südrand Houstons. Vom Mondauto über das SpaceLab bis hin zur internationalen space station ISS oder dem Kontrollzentrum sieht man wirklich viele vorwiegend historische Entwicklungen und Systeme der amerikanischen Raumfahrtprogramme. Dank eines Jahresausweises sind Wir ab heute irgendwie Mitglieder der NASA und haben den Tag genossen.
29. Juli 2007
Space Center Houston
10. Juli 2007
Besuch von Georg

Vielen lieben Dank!
8. Juli 2007
Wild West - Texas tanzt
Gestern waren wir tanzen - und zwar ganz nach texanischem Geschmack! Von weitem sieht das "Wild West" (so der Name der, sagen wir mal Disco) aus wie eine überdimensionale Holzscheune. Von innen bestätigt sich der Eindruck, nur das zusätzlich einige Tausendschaften zu Country Music schwoofen oder sich an den endlosen Bars tummeln.
Wir waren wirklich angetan vom Publikum! Nicht unerhebliche Teile der Gesellschaft zelebrierten ihr Wochenende mit Cowboyhut, Bügelfalten Jeans, überdimensionalen Gürtelschnallen und passenden Boots. Da vergisst man für einen Moment die 5,3 Millionen-Einwohner-Metropole. Die mit Spiegeln beklebten Sätteln, die statt Spiegelkugeln genutzt werden, sowie durchaus athletische Einlagen der Cowboys beim Tanzen des "Texas Twostep" sollten ebenfalls erwähnt werden.![]()
Wer immer uns in Zukunft hier besuchen mag kommt um einen kleinen Abstecher ins Wild West kaum vorbei!![]()
Auf dem Weg dorthin wurden wir von den Cops angehalten, das volle Programm: Sirene an, rechts ran gefahren, Pfoten am Lenkrad und so. Der Herr in Uniform war aber sehr freundlich und wollte nur, dass wir nachts mit Abblendlicht (statt Standlicht) fahren. Der Knobigeruch vom Tapas-Essen hat eh die Alkoholfahnen der Beifahrer überdeckt :-)
5. Juli 2007
4th of July in Kingwood
Am Unabhängigkeits Tag gab es hier in Kingwood am Town Center Park, also unserem Innenstadt-Park ein hübsches kleines Feuerwerk. Nachdem die heutige Parade im nicht enden wollenden Regen ersoffen war klärte es etwa eine Stunde vor dem Feuerwerk auf.
Nicht nur wir, sondern offenbar auch die meisten der 60 000 Einwohner Kingwoods entschieden wohl darauf doch noch zum Feuerwerk zu gehen. Es war also rappeldicke voll in der gesamten "Innenstadt".
1. Juli 2007
Unser erstes Jahr in Houston ist vorbei!
Nachdem wir die ersten 6 Wochen mit unseren Koffern in einer voll möblierten Wohnung gelebt hatten, bezogen wir, nachdem unser Übersee-Container angekommen war, unser Haus im Natural Bridge Drive. Viele der Aufgaben, die mit dem Umzug und Einzug hier zu tun hatten, hat Suse übernommen, während ich mehr und mehr in der Firma eingespannt wurde. Aber für die notwendige Entspannung haben wir natürlich auch immer gesorgt.
In etlichen kleinen Wochenendausflügen haben wir inzwischen viele schöne Ecken in und um Houston und Texas kennengelernt. Auch wenn wir nach wie vor sicher nur einen kleinen Teil der Attraktionen hier kennen.
Allerdings war das Stadion mit gerade mal 35.000 Personen nicht gerade ausverkauft.
Heute im Stadion Rodeo
gehabt haben. Vielen Dank an alle die hier waren (Georg, Mark, Imran, Sven, Andreas, Ursel und Günter, Tessa und Reinhard, Peter und Monika, Gunnar, Joerg, Volker, Tilo und Marc) oder noch kommen wollen. Wir genießen es und halten immer ein paar Straßenkarten, Tipps und unser Gästezimmer bereit, auch wenn wir euch nur an den Wochenenden tagsüber begleiten können! Christine wird wohl die nächste Besucherin sein und von Tanja, Gerrit (und hoffentlich Helene und Lutz) gefolgt werden. Mal sehen was wir mit euch anstellen können!Susanne arbeitet seit Anfang dieses Jahres, wie Ihr wisst, ebenfalls bei Baker Hughes INTEQ, das hat sich inzwischen sehr schön eingespielt, so das wir mehr als die Hälfte aller Fahrten zum Büro gemeinsam machen. Auch wenn wir uns durchaus mehr als die in Suses amerikanischem Vertrag festgeschriebenen 10 Tage Jahresurlaub vorstellen könnten. Aber nächstes Jahr wird mit der Möglichkeit, unbezahlten Urlaub nehmen zu können, alles besser – so die Hoffnung.
Ich pendele nach wie vor sehr regelmäßig nach Deutschland um ein Projekt in Celle weiterhin zu begleiten. Meist bleibe ich nur wenige Tage, aber die monatliche Fliegerei zehrt durchaus an den Kräften. Im späten Frühjahr waren wir dann für gut zwei Wochen gemeinsam (wenn auch dienstlich) in Deutschland und konnten viele von Euch an den drei Wochenenden treffen.
In diesen 12 Monaten konnten wir uns hier einen feinen lokalen Freundeskreis mit vielen anderen deutschen Auswanderern und „Gastarbeitern wie uns“ aufbauen.
Unser Sofa in Beschlag
Am letzen Wochenende haben wir unser einjähriges hier in Houston schon einmal mit einem schwedischen Midsommar vorgefeiert – getreu dem Motto „Feste feiern wie sie fallen“.
Kaum zu glauben, aber bei über 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit haben wir draußen noch einen Midsommar-Baum (Maibaum) gebaut.
Nach wie vor sind wir unter unserer in Lüneburg angemeldeten deutschen Telefonnummer direkt hier in Houston via „voice over IP“ erreichbar. Es stellte sich für uns jedoch heraus, dass die Zeitverschiebung eine sehr deutliche Barriere darstellt. Wir sind zu den Zeiten, in denen man in Deutschland gut telefonieren kann (18-21 Uhr), unter der Woche im Büro und am Wochenende meistens unterwegs (11-14 Uhr Ortszeit). Meist müssen wir uns das Telefonieren richtig vornehmen.
PS: Nach wie vor gilt: „Everything is bigger in Texas“ – nur wir haben uns ganz gut gehalten und sind trotz gelegentlicher Fast-Food-Vertilgung noch nicht „bigger“. Darauf ein fröhlich-lautes „Jie-hah“ :-)
Weitere Bilder findet Ihr auf unserer Bilderseite http://picasaweb.google.com/lisschr



