22. Oktober 2007

Stratosphere Tower

Diese Bilder brauchen wohl gar keine Erklärung. Vom Stratosphere Tower hat man nicht nur einen schönen Ausblick - Suse und Tania sind auch gleich mit einem der Karussells in voller Fahrt neben den Tower geschwenkt worden - ein atemberaubender, aber spaßiger Ritt mit extremem Ausblick. Also hier drei Bilder, davor, während und nach der Fahrt.

Las Vegas II


Die beiden Bilder oben zeigen die Überdachung der Fremont Street. Das Bild des "Golden Nugget" bei Tag, das zweite bei Nacht, während das gesamte Dach als Videoscreen genutzt wird. Die Fremont Street liegt im "alten" Teil von Vegas, der nicht mehr so populär ist, und das Dach als Tourimagnet nutzt.

Auf den Rückweg unseres Urlaubs waren wir noch einmal für zwei Nächte in Las Vegas. Diesmal entschieden wir uns für den Stratosphere Tower. Allerdings sind die Hotelzimmer nicht in der Spitze des Towers untergebracht, da dieser schon mit einigen Fahrgeschäften, Restaurant und Hochzeitssuiten belegt ist :-)
(Was man dort erleben kann, kommt im nächsten Blog...)

21. Oktober 2007

Zion National Park


Der Zion National Park ist zu großen Teilen für den privaten Automobilverkehr gesperrt. Es gibt regelmäßige und in der Parkgebühr enthaltene Shuttlebusverbindungen zwischen einem guten dutzend Haltestellen im Park. Die meisten Wanderrouten sind für Ganztagestouren zugeschnitten. Wir entschieden uns, die "weinenden Felsen" zu besichtigen - eine schrägstehende Felsformation, durch die Steigungsregen des darüberliegenden Gebirge sickert. In der sonst trockenen Umgebung wachsen an und aus dieser Felswand vielerlei Pflanzen.

Death Valley


Schon auf dem Weg zum Death Valley wurde es die Straße so flimmerig, das sie mit dem Horizont verschwamm.

Später verschlug uns die fehlende Luftfeuchtigkeit glatt die Sprache. Aufgrund der umliegenden Gebirgsformationen kühlt das Death Valley im Unterschied zu den umliegenden Wüsten nachts nicht ab. Wir besuchten das Badwater Basin, eine Salzwüste, in der vereinzelt gesättigtes Salzwasser an die Erdoberfläche tritt und dort auskristallisiert. Anschließend besuchten wir das Nationalpark Visito Center und die Dünenlandschaft im nördlichen Teil des Tals des Todes.
Eine beeindruckende Landschaft, aber irgendwie waren wir abends auch wieder froh, als wir den 8% Luftfeuchtigkeit von Las Vegas entgegenfuhren.

Joshua Tree


Bis in den Joshua Tree National Park haben wir es nicht geschafft - aber die Agavenart haben wir trotzdem zu Gesicht bekommen. Diese sehr, sehr langsam wachsenden Yuccapalmen (ca. 8 mm pro Jahr) sind beeindruckend - unten schon verholzt, haben sie oben ein paar Blätterbüschel. Ein tolles Fotomotiv.

20. Oktober 2007

Bryce Canyon


Wenn man wie wir nicht mehr als einen Tag pro Nationalpark nutzen möchte, ist der Bryce Canyon wohl der schönste Park in Reichweite von Las Vegas. Bereits von den Parkplätzen aus kann man die atemberaubenden Felssäulen, Schluchten und ausgewaschenen Felsbrücken sehen. Es gibt mehrere Wanderwege zur Auswahl, auf denen der Abstieg in die Schlucht und zurück zum Ausgangspunkt in ein bis drei Stunden bewältigt werden kann. So kann man im Bryce Canyon das erleben, was man im Grand Canyon nicht schafft: Zur Sohle und zurück!

19. Oktober 2007

Parry Lodge in Kanab - Der Western lebt


Zufällig hielten wir in einem Motel, das sich im Nachhinein als echte Sehenswürdigkeit entpuppte: Parry Lodge. In Kanab, "Utahs Klein-Hollywood", wurden schon unzählige Western gedreht, da die Kulisse - die rötlichen Berge - wirklich spektakulär ist. Große Namen wie John Wayne, Charlton Heston, Ronald Reagan ... haben in dem Motel gewohnt.
Dinner hatten wir in einem Restaurant, das gleichzeitig eine Galerie war, und ausgezeichnete Küche bereithielt. Auch das Frühstück in der Lodge war sehr liebevoll und mit gutem Service.

Lake Powell


Der Lake Powell lag für uns auf dem Weg vom Grand Canyon zum Bryce Canyon, so dass wir kurz vor dem Sonnenuntergang eine schöne Rast oberhalb des Nationalparks machten. Die Schotterwege (von Straßen kann man eigentlich nicht mehr reden) zu diesem Aussichtspunkt waren nicht besonders vertrauenserweckend. In unserem sehr weich gefederten Van kamen daraufhin hitzige Gespräche auf, wer denn nun im Falle des Festfahrens anschieben oder graben müsste. Wir schaffen den Weg dann doch ohne größere Probleme (außer kräftiges Durchschütteln der Fahrgastzelle und der Insassen) genossen eine fantastische Aussicht. Der See wird von vielen Segel- und Motorbooten befahren, die teils einen kleinen Einblick über das in Las Vegas vorhandene Kapital geben.

Grand Canyon


Der Grand Canyon ist auch mit den Augen kaum erfassbar, so groß ist er. Wir sind an den South Rim (Südrand) des Canyons gefahren und haben eine gut zweistündige Wanderung hinab in den Canyon unternommen. Um eine Vorstellung von den Dimensionen zu bekommen: Wandert man einen kompletten Tag (8-12 Stunden), kommt man so weit in den Canyon hinab, dass man von einer Klippe den Colorado River sehen kann! Die komplette Wanderung bis zu Sohle des Canyons und zurück ist nicht an einem Tag zu bewältigen und erfordert ein bisschen mehr Training, als wir Autotouristen mitbrachten.

Es werden viele geführte Maultiertouren angeboten. Leider zertreten die vielen Tiere die Wege, so das diese aus Schutt und Staub bestehen. Stellenweise ist dieser Untergrund dann sehr rutschig! Die Farben und Schattenspiele im Grand Canyon ändern sich stetig mit dem Tageslicht. Wir sind früh morgens an den Canyon gefahren und haben die Wanderung bei einigen wenigen Plusgraden mit Jacken und Pullovern begonnen, uns gegen Mittag jedoch ziemlich ausgepellt - und trotzdem geschwitzt.

18. Oktober 2007

Hoover Damm


Auf dem Weg von Las Vegas zum Grand Canyon (South Rim - Südrand) legten wir die Route so, dass wir über Mittag am Hoover Damm rasteten.
Das Bauwerk aus den 30er Jahren kann man kaum erfassen (weder zwischen den Schluchten mit der Kamera, noch mit den Augen). Zwei schöne Fotos sind dann doch noch geglückt, zum einen der kleine freche Kamerad (Chipmunk - Streifenhörnchen) beim Fressen, zum anderen Tania und Gerrit an der Staatsgrenze Zwischen Nevada und Arizona.

16. Oktober 2007

Cirque du Soleil


Während unseres Las-Vegas-Aufenthaltes konnten wir im Treasure Island eine Show vom Cirque de Soleil bewundern. "Mystere" spielt mit Leichtigkeit, einer sich ständig dreidimensional verändernden Bühne sowie beeindruckenden Klang- und Lichtkulissen. Dabei ist es eben immer noch ein Zirkus, mit Trapezkünstlern, Trampolinspringern und anderen unglaublichen Artisten. Ein toller Abend! Auch wenn die Bilder vielleicht ganz alltäglich aussehen, die Show ist es nicht!

Las Vegas


Es ist schwierig über Las Vegas zu schreiben. Es ist so bombastisch, unwirklich, hektisch, laut und dabei angenehm, dass alleine diese Wiedersprüche schlecht in ein gemeinsames Bild passen. Wir hatten das Glück im LUXOR, einer Glaspyramide zu wohnen, die so riesig ist, dass neben einem Casino und etlichen Restaurants noch ein guter Teil der Zimmer mit darin untergebracht sind. Das Casino allein war dabei so groß, dass wir uns auch am dritten Tag noch verliefen und von der Toilette nicht zurück zu den anderen fanden.
Die Casinos sind untereinander mit Tunneln, Rollbändern und Metros verbunden, so dass man auch innerhalb der Casinos am Strip entlang huschen kann.
In den Casinobereichen gibt es für alle, die vermeintlich spielen, einen steten Nachschub an Getränken. Alles in dieser Stadt dreht sich in irgendeiner Weise um das Glücksspiel. Wir haben natürlich auch gespielt, allerdings mit Einsätzen, die an allen anderen Orten den Getränkepreisen deutlich unterlegen gewesen wären. Dabei gelang es Gerrit und mir jeweils so viel Geld zu gewinnen, dass wir wohl auch als Gruppe von "Freigetränken" reden müssen. - Auf jeden Fall hat sich Suse über Ihre neue Calvin Klein Handtasche (die aus einem Teil meines Roulette-Gewinnes bezahlt wurde) sehr gefreut.