Nein, ein Arbeiter mit lateinamerikanischen Wurzeln klettert in die abgestorbenen Bäume des Nachbarn (nur mit Steigeisen und einem Gurt um die Taille) und sägt sie Stück für Stück klein. Ein bisschen auch zum Gruseln, wenn wieder drei Meter Kiefernstamm auf einmal runterkrachen.
30. November 2011
Und sie richten die Blicke zum Himmel...
Doch es ist noch nicht Santa Claus, der auf seinem Schlitten herannaht...

Nein, ein Arbeiter mit lateinamerikanischen Wurzeln klettert in die abgestorbenen Bäume des Nachbarn (nur mit Steigeisen und einem Gurt um die Taille) und sägt sie Stück für Stück klein. Ein bisschen auch zum Gruseln, wenn wieder drei Meter Kiefernstamm auf einmal runterkrachen.
Nein, ein Arbeiter mit lateinamerikanischen Wurzeln klettert in die abgestorbenen Bäume des Nachbarn (nur mit Steigeisen und einem Gurt um die Taille) und sägt sie Stück für Stück klein. Ein bisschen auch zum Gruseln, wenn wieder drei Meter Kiefernstamm auf einmal runterkrachen.
27. November 2011
X-mas time
Auch wenn bei T-Shirt-Wetter noch keine "deutsche" Adventsstimmung aufkommt, dekorieren wir unser Haus. Konrad ent- und verwirrt die Lichterketten, Jakob räumt noch die Laublawinen von der Einfahrt. Die Kugeln, für die auch Konrad die Aufhänger nicht mehr finden kann, sind zum Glück aus Kunststoff...
Und so sieht es dann fertig aus:
26. November 2011
12. November 2011
Unbegrenzter Einkaufsspaß
The Transporter II
Das neue Mamamobil - wieder rot, aber diesmal ein Dodge. Da sich Sitzreihen 2 und 3 im Boden versenken lassen, kann man auch gut einen dicken Kühlschrank (mit Gefrierschrank und Eiswürfelfunktion) transportieren. Meistens sitzen aber nur zwei Kinder drin, die "noch eine Leo-Lausemaus-Folge" und "Jaaaa" brüllen.
11. November 2011
Einzugstag
Jakobs Traktor ist wieder aus dem Container raus - und auf Jakobs Gesicht ist das Grinsen breit und wie festgefroren. Seinen kleinen grünen Freund hat er doch vermisst!
Dann gibt es auf der Auffahrt Pommes mit Ketchup. Jakob ist schon amerikanisiert: Wenn wir am späten Nachmittag noch einkaufen gehen, gibt es auf dem Nachhauseweg die Frage: "Wollen wir Essen abholen?" "Was möchtest du denn?" "Pommes!!!"
Konrad sieht in der neuen Nachbarschaft viele Tiere, die ihn faszinieren: drei Katzen, mehrere (sehr kleine) Hunde und viele Eichhörnchen. "Da! Wau-wau!" Wobei "wau-wau" die Übersetzung für "Vierbeiner" ist.
Einzug
Unser "neues" Haus im Ortsteil South Woodland Hills zeigt sich bei gutem Wetter. Wir haben am 11.11.11 (um 8 Uhr, nicht um 11:11 h) die Schlüssel bekommen. Die Umzugsleute allerdings sind in Karnevalslaune und verschieben ihre Ankunft immer wieder, bis sie kurz vor Mittag doch endlich ankommen. Nachdem sie ein paar Möbel vermackt haben und beim Zusammenbauen katastrophal ungeschickt waren, sind wir froh, dass sie alles an einem Tag schaffen, und nicht nochmal kommen.
Welcome!
Zwischendurch war kein Durchkommen mehr.
Eigentlich müsste man dem Haus die Nummer 2011/03 geben, langsam blicken wir in Gesprächen mit Jakob nicht mehr ganz durch, was jetzt "Neues Haus" und was "zu Hause" ist.
5. November 2011
Laufwagen
31. Oktober 2011
Halloween
Jakob ist Elmo und Konrad geht als Minigerippe. Nach ein paar Häusern zum "Warmwerden" geht Jakob sehr zielstrebig und manchmal sogar ohne Papa an der Hand zur Tür, klopft und steckt begeistert Schokolade ein. Konrad krabbelt sogar einmal zu einer Tür hin, denn die Beute ist ja nicht schlecht. Dann besinnt er sich, dass Tragen und gleichzeitig die Schoko essen doch den Kalorienverbrauch geringer hält.
30. Oktober 2011
29. Oktober 2011
Christian wird mobil
Wir fahren am Samstag zu Carmax, einem großen Gebrauchtwagenhändler. Christian verguckt sich in einen dunkelblauen Audi A4 mit beigem Leder und quietschenden Reifen (werksseitig montiert?). Zum Glück gibt es eine große Kinderspielecke mit Rutsche und Kletterbereich, denn der Wochenend-Service bei der Versicherung kommt mit seinem Faxgerät nicht zurecht.
Zwischendurch essen wir Steak, Baked Potato und Kartoffelpüree (für die Jungs) bei Texas Roadhouse. Das haben wir dann doch vermisst!
Indoor-Spielplatz
28. Oktober 2011
Haussuche
Wir cruisen wieder mal durch die Straßen und gucken uns Häuser an - von außen und von innen. Sieben Häuser haben wir mit einer Maklerin schon besichtigt, so richtig in eins verliebt haben wir uns noch nicht. Dafür haben wir ein paar gesehen, die völlig über Preis waren und seit ihrer Errichtung in den Siebzigern nicht mehr aufgefrischt wurden. Brrr... Letztes Mal hat es aber auch ein bisschen gedauert und dann hatten wir ganz plötzlich unsere tolle Hütte - also einfach mal weitercruisen...
P.S. Das Haus auf dem Bild ist schon in der Vorauswahl gescheitert.
26. Oktober 2011
Mac & Cheese
Bisher kannten sie es nur vom Hören-Sagen: "Macaroni and Cheese" (DAS Gericht für amerikanische Kinder: Nudeln in Käsesauce). Wir haben es nun selbst zubereitet (die Nudeln muss man tatsächlich ganz traditionell 13 Minuten kochen!). Jakob ruft "Hurra" für die Leckerei und Konrad möchte beim Futtern nicht gestört werden.
Übrigens sitzt Konrad in seinem neuen Kinderstuhlersatz in typisch amerikanischen Farben: algenpüreegrün und cremespargel.
"Kleinschneiden"
Jakob hat sich im Schlafzimmer der Jungs eine Ecke für seine Basteleien gesichert. Da die Duplosteine noch unterwegs sind, ist seine Ersatzdroge "Kleinschneiden". Verschiedene Broschüren müssen dran glauben und er schneidet Figuren und Kreise aus.
Gern fängt er damit morgens schon vor 6 Uhr an, wenn er nicht mehr schlafen kann - ein leises Hobby, der Rest der Familie kann noch mal die Augen schließen.
Konrad profitiert von den Konfetti, die dabei entstehen, und die zu werfen ihn zum Glucksen bringen.
25. Oktober 2011
Spielplatz North Woodland Hills
Wichtigster Punkt auf der täglichen Agenda: "Fielfatz mit Babysautel" (Spielplatz mit Babyschaukel). Konrad lässt sich hängen und chillt, Jakob erkundet die Spielgerüste. Dass alles aus buntem Kunststoff ist, reizt gleich noch mehr zum Klettern. Dann "freundet" er sich mit besonders großen Ameisen und besonders hungrigen Mücken an.
Als besonderes Highlight wurden heute die Mülleimer geleert (ohne dass der Stadtarbeiter neue Tüten reingetan hätte - Jakobs Erklärung: "Der Mann holt bestimmt noch mehr Tüten und kommt wieder, wenn wir Mittagsschlaf machen!") und die Wege mit einem Motorgebläse mit Riesenkrach saubergepustet.
22. Oktober 2011
Alle ziehen nach Amerika
17. Oktober 2011
6. Oktober 2011
Einpacken, Teil 3
In den Schluchten von Umzugistan kämpft sich ein kleiner Krabbelkäfer zum Spielzeug durch. Hauptsache, er landet nicht in einer Schachtel!
Jakob hat am zweiten Tag des Einpack-Wahns (während Christian auf Dienstreise in Stavanger ist) Fieber. Konrads Mittagsschläfchen beschränkt sich auf 20 Minuten, da dann wieder ein Regal in seinem Zimmer verpackt wird, und Klebestreifen abreißen das schrecklichste Geräusch ist, das er kennt.
Als der Container bereit steht und "nur noch" befüllt werden soll, öffnet der Himmel seine Schleusen und produziert einen respektablen Wolkenbruch. Zwangspause...
Größtenteils ist wohl doch das im Container gelandet, was hinein sollte. Ein paar Dinge wurden zuviel eingepackt, ein paar finden wir an den darauffolgenden Tagen noch im Haus - aber für so viel Chaos haben wir das wirklich gut hingekriegt.
Jetzt wollen wir nur noch hoffen, dass unser Container nicht wie diese hier auf der "Rena" vor Neuseeland mit einem leisen "Blubb" in den Wellen verschwindet :-)

