7. Dezember 2011

Backzeit


Aus Winsen kam ein Lebkuchen-Haus-Bausatz zu uns. Das wurde fix zusammengeleimt, und dank der (Original Haribo!) Gummibärchen brannten die Schleckermäuler darauf, es so schnell wie möglich wieder dem Erdboden gleich zu machen. Inzwischen steht nur noch eine (bärchenlose) Ruine.

Heute schafften wir endlich, die erste Rutsche Mürbeteigplätzchen zu backen. Während Konrad schlief, half Jakob eineinhalb Stunden hochkonzentriert beim Ausrollen, Ausstechen und Verzieren - mit bunten Glitzerstiften. Als er gegen Ende nicht mehr konnte, nahm er sich einen kleinen Klumpen Teig, und knetete und stempelte darauf herum - und genoss es.

Konrads Kuschelträume


So schläft Konrad am liebsten: Den Strickhund Wau und die Puppe Baby Emil fest im Arm.
Der junge Mann wird grade in großen Schritten "größer": Am 30.11. hat er seine ersten drei eigenen Schritte getan. Es besteht also noch Hoffnung :-) Seitdem versucht er es zu vermeiden, selbst zu laufen, aber man kann ja nicht immer dran denken - und schwupps, ist es wieder passiert.
Außerdem kommen die ersten "Wörter". Wenn er Dinge vom Wickeltisch herunterwirft, fragt er (gut verständlich) "Wo?" und zeigt dann "Da!" Er macht gern Tierlaute nach (wau, bäh, u-hu, muu...) und kann seit vorgestern "nochmal" sagen: das heißt dann "ma, ma!" (zu seinem Ärger von mir erst mit "Mama" verwechselt).

Kalt!


Die ersten zwei Frostnächte sind vorbei. Tagsüber strahlte die Sonne, aber das Thermometer kam kaum über 5°C hinaus. Da half nur, die Handschuhe, Mützen und Strumpfhosen herauszusuchen. Nach der langen Zeit "ohne" finden beide ihre Mützen kuschelig und toll. (Und Mama findet sie grenzwertig klein...)

So gerüstet gehen wir "nach nebenan", zur 250 Meter entfernt liegenden "Good Shepherd Episcopal School". Wir haben uns angemeldet, und Jakob wird ab dem 4. Januar dreimal die Woche dort in den Kindergarten gehen. Good Shepherd wurde uns von mehreren Freunden empfohlen, die ihre Kurzen dort untergebracht hatten. Die Nähe zum Kiga ist natürlich ein Geschenk.
Konrads Name ziert noch die Warteliste, aber er soll auch zwei Tage die Woche seine Energie anderen Menschen widmen - nicht nur Mama.

6. Dezember 2011

Nikolaus


Am Nikolaustag sind wir abends mit anderen "German Moms" bei einer Bekannten. Wir basteln und essen gemeinsam (aus Platzmangel auch als Picknick auf dem Boden). Anschließend kommt der echte Nikolaus! Die größeren sagen ein Gedicht auf oder singen ein Lied. Jakob möchte gern eines der Tütchen vom Nikolaus, aber "nicht auf den Schoß"! Die Körpersprache sagt etwas anderes, aber Jakob findet es toll!

Lots of German Kids...

3. Dezember 2011

Mein schöner Garten


Das denken auf jeden Fall Jakob und Konrad. Nachdem die Schaukel aufgestellt ist (einschließlich Teller), ist nun endlich der heißersehnte Sandkasten da. Ein Piratenschiff, das nicht nur zum Buddeln einlädt, sondern auch zum Lenken und Klettern.

30. November 2011

Und sie richten die Blicke zum Himmel...

Doch es ist noch nicht Santa Claus, der auf seinem Schlitten herannaht...

Nein, ein Arbeiter mit lateinamerikanischen Wurzeln klettert in die abgestorbenen Bäume des Nachbarn (nur mit Steigeisen und einem Gurt um die Taille) und sägt sie Stück für Stück klein. Ein bisschen auch zum Gruseln, wenn wieder drei Meter Kiefernstamm auf einmal runterkrachen.

27. November 2011

X-mas time


Auch wenn bei T-Shirt-Wetter noch keine "deutsche" Adventsstimmung aufkommt, dekorieren wir unser Haus. Konrad ent- und verwirrt die Lichterketten, Jakob räumt noch die Laublawinen von der Einfahrt. Die Kugeln, für die auch Konrad die Aufhänger nicht mehr finden kann, sind zum Glück aus Kunststoff...

Und so sieht es dann fertig aus:

12. November 2011

Unbegrenzter Einkaufsspaß


Wir zwei kaufen gern ein - denn hier gibt es immer ne tolle Karre, in der man zu zweit viel Spaß hat, während Papa und Mama hinten Essen reinstapeln. Von oben links: Target, Randall's, Walmart, HEB.

The Transporter II


Das neue Mamamobil - wieder rot, aber diesmal ein Dodge. Da sich Sitzreihen 2 und 3 im Boden versenken lassen, kann man auch gut einen dicken Kühlschrank (mit Gefrierschrank und Eiswürfelfunktion) transportieren. Meistens sitzen aber nur zwei Kinder drin, die "noch eine Leo-Lausemaus-Folge" und "Jaaaa" brüllen.

11. November 2011

Einzugstag


Jakobs Traktor ist wieder aus dem Container raus - und auf Jakobs Gesicht ist das Grinsen breit und wie festgefroren. Seinen kleinen grünen Freund hat er doch vermisst!

Dann gibt es auf der Auffahrt Pommes mit Ketchup. Jakob ist schon amerikanisiert: Wenn wir am späten Nachmittag noch einkaufen gehen, gibt es auf dem Nachhauseweg die Frage: "Wollen wir Essen abholen?" "Was möchtest du denn?" "Pommes!!!"

Konrad sieht in der neuen Nachbarschaft viele Tiere, die ihn faszinieren: drei Katzen, mehrere (sehr kleine) Hunde und viele Eichhörnchen. "Da! Wau-wau!" Wobei "wau-wau" die Übersetzung für "Vierbeiner" ist.

Einzug


Unser "neues" Haus im Ortsteil South Woodland Hills zeigt sich bei gutem Wetter. Wir haben am 11.11.11 (um 8 Uhr, nicht um 11:11 h) die Schlüssel bekommen. Die Umzugsleute allerdings sind in Karnevalslaune und verschieben ihre Ankunft immer wieder, bis sie kurz vor Mittag doch endlich ankommen. Nachdem sie ein paar Möbel vermackt haben und beim Zusammenbauen katastrophal ungeschickt waren, sind wir froh, dass sie alles an einem Tag schaffen, und nicht nochmal kommen.

Welcome!

Zwischendurch war kein Durchkommen mehr.

Eigentlich müsste man dem Haus die Nummer 2011/03 geben, langsam blicken wir in Gesprächen mit Jakob nicht mehr ganz durch, was jetzt "Neues Haus" und was "zu Hause" ist.

5. November 2011

Laufwagen


Konrad weigert sich beharrlich, frei zu laufen. Aber wenn beide Hände sicheren (?) Halt haben, flitzt er so schnell ihn seine Füße tragen. Dank neuer Pumaschuhe ist das ganz beachtlich. Und wenn die Füße müde sind, muss der große Bruder ran.

31. Oktober 2011

Halloween


Jakob ist Elmo und Konrad geht als Minigerippe. Nach ein paar Häusern zum "Warmwerden" geht Jakob sehr zielstrebig und manchmal sogar ohne Papa an der Hand zur Tür, klopft und steckt begeistert Schokolade ein. Konrad krabbelt sogar einmal zu einer Tür hin, denn die Beute ist ja nicht schlecht. Dann besinnt er sich, dass Tragen und gleichzeitig die Schoko essen doch den Kalorienverbrauch geringer hält.

30. Oktober 2011

Best days of my life


Die Hühnerflügelchen, die Mathias und Andrea gebacken haben, sind zum Verlieben gut...

29. Oktober 2011

Christian wird mobil


Wir fahren am Samstag zu Carmax, einem großen Gebrauchtwagenhändler. Christian verguckt sich in einen dunkelblauen Audi A4 mit beigem Leder und quietschenden Reifen (werksseitig montiert?). Zum Glück gibt es eine große Kinderspielecke mit Rutsche und Kletterbereich, denn der Wochenend-Service bei der Versicherung kommt mit seinem Faxgerät nicht zurecht.
Zwischendurch essen wir Steak, Baked Potato und Kartoffelpüree (für die Jungs) bei Texas Roadhouse. Das haben wir dann doch vermisst!

Indoor-Spielplatz


Wir sind in der Deerbrook Mall und lassen die Kinder toben. Das Klettern und Rutschen macht viel Spaß und klappt (meistens) gut.
 

28. Oktober 2011

Haussuche


Wir cruisen wieder mal durch die Straßen und gucken uns Häuser an - von außen und von innen. Sieben Häuser haben wir mit einer Maklerin schon besichtigt, so richtig in eins verliebt haben wir uns noch nicht. Dafür haben wir ein paar gesehen, die völlig über Preis waren und seit ihrer Errichtung in den Siebzigern nicht mehr aufgefrischt wurden. Brrr... Letztes Mal hat es aber auch ein bisschen gedauert und dann hatten wir ganz plötzlich unsere tolle Hütte - also einfach mal weitercruisen...
P.S. Das Haus auf dem Bild ist schon in der Vorauswahl gescheitert.

26. Oktober 2011

Mac & Cheese


Bisher kannten sie es nur vom Hören-Sagen: "Macaroni and Cheese" (DAS Gericht für amerikanische Kinder: Nudeln in Käsesauce). Wir haben es nun selbst zubereitet (die Nudeln muss man tatsächlich ganz traditionell 13 Minuten kochen!). Jakob ruft "Hurra" für die Leckerei und Konrad möchte beim Futtern nicht gestört werden.
Übrigens sitzt Konrad in seinem neuen Kinderstuhlersatz in typisch amerikanischen Farben: algenpüreegrün und cremespargel.

"Kleinschneiden"


Jakob hat sich im Schlafzimmer der Jungs eine Ecke für seine Basteleien gesichert. Da die Duplosteine noch unterwegs sind, ist seine Ersatzdroge "Kleinschneiden". Verschiedene Broschüren müssen dran glauben und er schneidet Figuren und Kreise aus.
Gern fängt er damit morgens schon vor 6 Uhr an, wenn er nicht mehr schlafen kann - ein leises Hobby, der Rest der Familie kann noch mal die Augen schließen.
Konrad profitiert von den Konfetti, die dabei entstehen, und die zu werfen ihn zum Glucksen bringen.

25. Oktober 2011

Spielplatz North Woodland Hills


Wichtigster Punkt auf der täglichen Agenda: "Fielfatz mit Babysautel" (Spielplatz mit Babyschaukel). Konrad lässt sich hängen und chillt, Jakob erkundet die Spielgerüste. Dass alles aus buntem Kunststoff ist, reizt gleich noch mehr zum Klettern. Dann "freundet" er sich mit besonders großen Ameisen und besonders hungrigen Mücken an.

Als besonderes Highlight wurden heute die Mülleimer geleert (ohne dass der Stadtarbeiter neue Tüten reingetan hätte - Jakobs Erklärung: "Der Mann holt bestimmt noch mehr Tüten und kommt wieder, wenn wir Mittagsschlaf machen!") und die Wege mit einem Motorgebläse mit Riesenkrach saubergepustet.

22. Oktober 2011

Alle ziehen nach Amerika


Wir sind gut in "Die Merika" gelandet und bringen am Samstag Nachmittag Sophias Spielzimmer durcheinander. Jakob zeigt, was ihn beschäftigt: Er räumt alle Möbel aus dem Puppenhaus aus und reiht sie davor auf. "Die müssen auch mit nach Amerika." Bestimmt kommt gleich der (Puppen-)Container.