7. Oktober 2007

Besuch - NASA


Wir haben gerade Besuch aus Deutschland hier in Houston: Tania, Gerrit, Helene und Lutz sind hier und haben sich drei Wochen Zeit mitgebracht. Zunächst wollen sie Houston und Umgebung inklusive New Orleans, San Antonio und ähnlich nahe Ziele unsicher machen, dann fliegen wir noch gemeinsam nach Las Vegas.
Heute waren wir zunächst bei der NASA und anschließend in Kemah. Es war bewölkt und auch von den Temperaturen ohne die direkte Sonne sehr angenehm.

21. September 2007

Chili Ernte

Heute habe ich unseren Chilistrauch abgeerntet. Jetzt liegen die Chilis zum trocken in der Sonne, mal sehen was ich damit anstelle. Noch bin ich mir nicht ganz darüber im klaren wie scharf unsere Sorte ist!

16. September 2007

Segeln in Kemah

Mathias hat gerade seine US-Segelscheine bekommen und darf somit hier auf dem Golf Segeljachten chartern. Am Samstag morgen geht es also in einem der Yachthäfen bei Kemah auf´s Wasser. Traumhaftes Wetter! Sonne und Wind bei 23°C - das ist segeln vom feinsten. Nach knapp einer Stunde können wir trotz anständiger Brise die volle Segelfläche setzen und sind von nun an mit gut 6 Knoten und dank der Landdeckung leichtem Seegang unterwegs.



15. September 2007

Chimney für den Garten

Jetzt können die kühleren Abende kommen! Wir haben einen zu unserer Terrasse passenden mexikanischen Tonofen gefunden. Noch steht er ubenutzt auf der Terrasse, aber bei der ersten kühleren Nacht wird er uns, mit Holz befeuert, treue Dienste erweisen.

14. September 2007

Hummingbirds

Die Kolibris sind wieder da! Garnicht so einfach scharfe Bilder von Ihnen zu machen. Zur Zeit sind etwa 4-5 Kolibris in unserem Garten, die sich um die beiden Fütterstationen streiten. Nach einigen Versuchen sind mir ein paar Fotos gelungen, ...


3. September 2007

Oak Alley Plantation

Auf dem Rückweg von New Orleans nach Houston besichtigten wir dann die Oak Alley Plantation, die wirklich wunderschön zwischen den Zuckerrohrfeldern am Missisippi gelegen ist. Die 300 Jahre alten Eichenalleen sind einen Umweg wert.

http://www.oakalleyplantation.com/

2. September 2007

Moon over bourbon street - New Orleans

Anschließend ging es weiter um schließlich in der Hauptstadt von Lousiana im Hotel Lafayette (durchaus ein Tip) unterzukommen. Das Hotel ist direkt am Lafayette-Park in der Innenstadt von New Orleans gelegen und 5-10 Fußminuten vom French Quarter entfernt.

Wahrzeichen von New Orleans ist die Lilienblüte ("Fleur de Lis", Zeichen des Hauses Bourbon) die an vielen Plätzen, Häusern und Ornamenten präsent ist und zur Zeit mit dem Slogan "reNew Orleans" für den immer noch andauernden Wiederaufbau der Stadt genutzt wird. Im Vordergrund steht in dieser Stadt jedoch die Musik (Hier Straßenmusiker morgens vor dem "Café Du Monde", aber natürlich ebenso in diversen Jazz- und Blues-Veranstaltungen am Abend auf der Bourbon Steet).

"There's a moon over Bourbon street tonight
I see faces as they pass beneath the pale lamplight
I've no choice but to follow that call
The bright lights, the people, and the moon and all" (Sting)

Suse spielt vierhändig mit Fats Domino

1. September 2007

Tabasco - Avery Island

Wir haben das verlängerten labour day Wochenende genutzt um der Mündung des Missisippi einen Besuch abzustatten. Ziemlich genau zwei Jahre nach den verheerenden Hurricane überflutungen machten wir uns also auf den Weg nach New Orleans. Wir unterbrachen die 7 stündige Autobahnfahrt auf Avery Island um die Tabasco Produktion zu besichtigen und ein paar der verfügbaren saucen und getgets zu besorgen. Viel Zeit braucht man für Avery Island nicht einzurechnen, aber einen schönen Zwischenstopp oder mittleren Umweg ist es wert.

17. August 2007

Christine

Hallo Christine, vielen lieben Dank noch einmal für Deinen Besuch in Houston! Auch wenn Ihr am Ende keinen der beiden Huete gekauft habt ist das Foto aus Galveston sehr schön. Wir wünschen Dir eine ebenso schöne zweite Urlaubswoche im Norden der USA, auch wenn das vierte Foto ja irgendwie beweist, das Du schon eine halbe Texanerin bist!

10. August 2007

Romeo and Juliet in Houston

Wärend Christine in Houston ist schauen wir uns im Herman Park Romeo und Julia im open-air Theater an. Leider kommen wir nicht nur auf grund der alte englischen shakespear sprechweise, die sich munter mit texanischer mundart mischt, sondern auch wegen der Außentemperatur ins schwitzen. Bei Baguette und Käse (den wir mit einer Kühltasche vor dem schmelzen schützen) sitzen wir also auf der Theater-Wiese und genießen die schwühl-heiße atmosphäre.

29. Juli 2007

Space Center Houston

Heute waren wir, nach über einem Jahr in Houston lebend, zum ersten mal bei der NASA. Wieder einmal eine Sehenswürdigkeiten um die Ecke die irgendwie weit entfernt war. Es ist schon beeindruckend auf das NASA Gelände zu fahren. Obwohl die größten Aktivitäten im Space Programm in Florida stattfinden arbeiten allein in Houston 20 000 Mitarbeiter für die NASA. Das Gelände ist wie eine kleine Stadt am Südrand Houstons. Vom Mondauto über das SpaceLab bis hin zur internationalen space station ISS oder dem Kontrollzentrum sieht man wirklich viele vorwiegend historische Entwicklungen und Systeme der amerikanischen Raumfahrtprogramme. Dank eines Jahresausweises sind Wir ab heute irgendwie Mitglieder der NASA und haben den Tag genossen.

10. Juli 2007

Besuch von Georg

Georg gehört zu den regelmäßigen Besuchern in Kingwood, da er ebenfalls bei INTEQ arbeitet und regelmäßig beruflich nach Houston pendelt. Wir freuen uns über die Zeit die er sich meistens für uns nehmen kann, da wir doch selber zu gut wissen, wie kurz die Freizeit auf den meisten Dienstsreisen ist.

Vielen lieben Dank!

8. Juli 2007

Wild West - Texas tanzt

Gestern waren wir tanzen - und zwar ganz nach texanischem Geschmack! Von weitem sieht das "Wild West" (so der Name der, sagen wir mal Disco) aus wie eine überdimensionale Holzscheune. Von innen bestätigt sich der Eindruck, nur das zusätzlich einige Tausendschaften zu Country Music schwoofen oder sich an den endlosen Bars tummeln.
Wir waren wirklich angetan vom Publikum! Nicht unerhebliche Teile der Gesellschaft zelebrierten ihr Wochenende mit Cowboyhut, Bügelfalten Jeans, überdimensionalen Gürtelschnallen und passenden Boots. Da vergisst man für einen Moment die 5,3 Millionen-Einwohner-Metropole. Die mit Spiegeln beklebten Sätteln, die statt Spiegelkugeln genutzt werden, sowie durchaus athletische Einlagen der Cowboys beim Tanzen des "Texas Twostep" sollten ebenfalls erwähnt werden.


Wer immer uns in Zukunft hier besuchen mag kommt um einen kleinen Abstecher ins Wild West kaum vorbei!

Auf dem Weg dorthin wurden wir von den Cops angehalten, das volle Programm: Sirene an, rechts ran gefahren, Pfoten am Lenkrad und so. Der Herr in Uniform war aber sehr freundlich und wollte nur, dass wir nachts mit Abblendlicht (statt Standlicht) fahren. Der Knobigeruch vom Tapas-Essen hat eh die Alkoholfahnen der Beifahrer überdeckt :-)

5. Juli 2007

4th of July in Kingwood

Am Unabhängigkeits Tag gab es hier in Kingwood am Town Center Park, also unserem Innenstadt-Park ein hübsches kleines Feuerwerk. Nachdem die heutige Parade im nicht enden wollenden Regen ersoffen war klärte es etwa eine Stunde vor dem Feuerwerk auf.
Nicht nur wir, sondern offenbar auch die meisten der 60 000 Einwohner Kingwoods entschieden wohl darauf doch noch zum Feuerwerk zu gehen. Es war also rappeldicke voll in der gesamten "Innenstadt".

1. Juli 2007

Unser erstes Jahr in Houston ist vorbei!

Heute vor einem Jahr sind wir hier in Houston mit fünf Koffern gelandet. – Uns kommt es bisher viel kürzer vor, auch wenn in diesem Jahr doch so einiges passiert ist.
Skyline Houston … und ein Prachtexemplar von Einwohner
Nachdem wir die ersten 6 Wochen mit unseren Koffern in einer voll möblierten Wohnung gelebt hatten, bezogen wir, nachdem unser Übersee-Container angekommen war, unser Haus im Natural Bridge Drive. Viele der Aufgaben, die mit dem Umzug und Einzug hier zu tun hatten, hat Suse übernommen, während ich mehr und mehr in der Firma eingespannt wurde. Aber für die notwendige Entspannung haben wir natürlich auch immer gesorgt.
Unser Kicker ist auch in Houston wieder von der Partie. Meine neue texanische Gitarre, leider spiele ich eher gerne als gut, … aber am Grill im Garten ist es am schönsten!

Diese Badewanne fanden wir auf Galveston, irgendwie kamen Erinnerungen an unseren Polterabend auf, …
In etlichen kleinen Wochenendausflügen haben wir inzwischen viele schöne Ecken in und um Houston und Texas kennengelernt. Auch wenn wir nach wie vor sicher nur einen kleinen Teil der Attraktionen hier kennen.
Von Rodeo bis zum NASA SpaceCenter kann man sich hier doch in der knappen Zeit recht gut austoben.
Heute sind wir zum ersten Mal beim Baseball gewesen und haben die Houston Astros haushoch gegen die Colorado Rockies gewinnen sehen.
Allerdings war das Stadion mit gerade mal 35.000 Personen nicht gerade ausverkauft.

Heute im Stadion Rodeo

Es ist für uns wirklich unglaublich wie viel Besuch wir hier inzwischen gehabt haben. Vielen Dank an alle die hier waren (Georg, Mark, Imran, Sven, Andreas, Ursel und Günter, Tessa und Reinhard, Peter und Monika, Gunnar, Joerg, Volker, Tilo und Marc) oder noch kommen wollen. Wir genießen es und halten immer ein paar Straßenkarten, Tipps und unser Gästezimmer bereit, auch wenn wir euch nur an den Wochenenden tagsüber begleiten können! Christine wird wohl die nächste Besucherin sein und von Tanja, Gerrit (und hoffentlich Helene und Lutz) gefolgt werden. Mal sehen was wir mit euch anstellen können!

Susanne arbeitet seit Anfang dieses Jahres, wie Ihr wisst, ebenfalls bei Baker Hughes INTEQ, das hat sich inzwischen sehr schön eingespielt, so das wir mehr als die Hälfte aller Fahrten zum Büro gemeinsam machen. Auch wenn wir uns durchaus mehr als die in Suses amerikanischem Vertrag festgeschriebenen 10 Tage Jahresurlaub vorstellen könnten. Aber nächstes Jahr wird mit der Möglichkeit, unbezahlten Urlaub nehmen zu können, alles besser – so die Hoffnung.
Ich pendele nach wie vor sehr regelmäßig nach Deutschland um ein Projekt in Celle weiterhin zu begleiten. Meist bleibe ich nur wenige Tage, aber die monatliche Fliegerei zehrt durchaus an den Kräften. Im späten Frühjahr waren wir dann für gut zwei Wochen gemeinsam (wenn auch dienstlich) in Deutschland und konnten viele von Euch an den drei Wochenenden treffen.
Neulich waren wir für ein verlängertes Wochenende in New York und haben die Stadt wirklich ins Herz geschlossen! Nach einigen Monaten in Texas kam uns diese wuselige Stadt schon sehr europäisch vor. Vielleicht auch nur, weil die Einwohner statt mit dem Pick-up mit der U-Bahn oder ihren Füßen unterwegs sind?

Blick aus dem Empire State Building.
Nach der Blue Men Show kaufen wir das soeben entstandene Bild.

In diesen 12 Monaten konnten wir uns hier einen feinen lokalen Freundeskreis mit vielen anderen deutschen Auswanderern und „Gastarbeitern wie uns“ aufbauen.
Wir proben in diesem Zusammenhang immer mal wieder die Kindertauglichkeit unserer Wohnung. – Kinderlos gehören wir hier entschieden zu einer Minderheit!
Unser Sofa in Beschlag

Am letzen Wochenende haben wir unser einjähriges hier in Houston schon einmal mit einem schwedischen Midsommar vorgefeiert – getreu dem Motto „Feste feiern wie sie fallen“.

Kaum zu glauben, aber bei über 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit haben wir draußen noch einen Midsommar-Baum (Maibaum) gebaut.

Nach wie vor sind wir unter unserer in Lüneburg angemeldeten deutschen Telefonnummer direkt hier in Houston via „voice over IP“ erreichbar. Es stellte sich für uns jedoch heraus, dass die Zeitverschiebung eine sehr deutliche Barriere darstellt. Wir sind zu den Zeiten, in denen man in Deutschland gut telefonieren kann (18-21 Uhr), unter der Woche im Büro und am Wochenende meistens unterwegs (11-14 Uhr Ortszeit). Meist müssen wir uns das Telefonieren richtig vornehmen.

PS: Nach wie vor gilt: „Everything is bigger in Texas“ – nur wir haben uns ganz gut gehalten und sind trotz gelegentlicher Fast-Food-Vertilgung noch nicht „bigger“. Darauf ein fröhlich-lautes „Jie-hah“ :-)

Weitere Bilder findet Ihr auf unserer Bilderseite http://picasaweb.google.com/lisschr