Heute vor einem Jahr sind wir hier in Houston mit fünf Koffern gelandet. – Uns kommt es bisher viel kürzer vor, auch wenn in diesem Jahr doch so einiges passiert ist.

Skyline Houston … und ein Prachtexemplar von EinwohnerNachdem wir die ersten 6 Wochen mit unseren Koffern in einer voll möblierten Wohnung gelebt hatten, bezogen wir, nachdem unser Übersee-Container angekommen war, unser Haus im Natural Bridge Drive. Viele der Aufgaben, die mit dem Umzug und Einzug hier zu tun hatten, hat Suse übernommen, während ich mehr und mehr in der Firma eingespannt wurde. Aber für die notwendige Entspannung haben wir natürlich auch immer gesorgt.



U
nser Kicker ist auch in Houston wieder von der Partie. Meine neue texanische Gitarre, leider spiele ich eher gerne als gut, … aber am Grill im Garten ist es am schönsten!
Diese Badewanne fanden wir auf Galveston, irgendwie kamen Erinnerungen an unseren Polterabend auf, …In etlichen kleinen Wochenendausflügen haben wir inzwischen viele schöne Ecken in und um Houston und Texas kennengelernt. Auch wenn wir nach wie vor sicher nur einen kleinen Teil der Attraktionen hier kennen.


Von Rodeo bis zum NASA SpaceCenter kann man sich hier doch in der knappen Zeit recht gut austoben.

Heute sind wir zum ersten Mal beim Baseball gewesen und haben die Houston Astros haushoch gegen die Colorado Rockies gewinnen sehen.
Allerdings war das Stadion mit gerade mal 35.000 Personen nicht gerade ausverkauft.
Heute im Stadion Rodeo
Es ist für uns wirklich unglaublich wie viel Besuch wir hier inzwischen

gehabt haben. Vielen Dank an alle die hier waren (Georg, Mark, Imran, Sven, Andreas, Ursel und Günter, Tessa und Reinhard, Peter und Monika, Gunnar, Joerg, Volker, Tilo und Marc) oder noch kommen wollen. Wir genießen es und halten immer ein paar Straßenkarten, Tipps und unser Gästezimmer bereit, auch wenn wir euch nur an den Wochenenden tagsüber begleiten können! Christine wird wohl die nächste Besucherin sein und von Tanja, Gerrit (und hoffentlich Helene und Lutz) gefolgt werden. Mal sehen was wir mit euch anstellen können!
Susanne arbeitet seit Anfang dieses Jahres, wie Ihr wisst, ebenfalls bei Baker Hughes INTEQ, das hat sich inzwischen sehr schön eingespielt, so das wir mehr als die Hälfte aller Fahrten zum Büro gemeinsam machen. Auch wenn wir uns durchaus mehr als die in Suses amerikanischem Vertrag festgeschriebenen 10 Tage Jahresurlaub vorstellen könnten. Aber nächstes Jahr wird mit der Möglichkeit, unbezahlten Urlaub nehmen zu können, alles besser – so die Hoffnung.
Ich pendele nach wie vor sehr regelmäßig nach Deutschland um ein Projekt in Celle weiterhin zu begleiten. Meist bleibe ich nur wenige Tage, aber die monatliche Fliegerei zehrt durchaus an den Kräften. Im späten Frühjahr waren wir dann für gut zwei Wochen gemeinsam (wenn auch dienstlich) in Deutschland und konnten viele von Euch an den drei Wochenenden treffen.
Neulich waren wir für ein verlängertes Wochenende in New York und haben die Stadt wirklich ins Herz geschlossen! Nach einigen Monaten in Texas kam uns diese wuselige Stadt schon sehr europäisch vor. Vielleicht auch nur, weil die Einwohner statt mit dem Pick-up mit der U-Bahn oder ihren Füßen unterwegs sind?



Blick aus dem Empire State Building.
Nach der Blue Men Show kaufen wir das soeben entstandene Bild.
In diesen 12 Monaten konnten wir uns hier einen feinen lokalen Freundeskreis mit vielen anderen deutschen Auswanderern und „Gastarbeitern wie uns“ aufbauen.

Wir proben in diesem Zusammenhang immer mal wieder die Kindertauglichkeit unserer Wohnung. – Kinderlos gehören wir hier entschieden zu einer Minderheit!
Unser Sofa in BeschlagAm letzen Wochenende haben wir unser einjähriges hier in Houston schon einmal mit einem schwedischen Midsommar vorgefeiert – getreu dem Motto „Feste feiern wie sie fallen“.
Kaum zu glauben, aber bei über 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit haben wir draußen noch einen Midsommar-Baum (Maibaum) gebaut.

Nach wie vor sind wir unter unserer in Lüneburg angemeldeten deutschen Telefonnummer direkt hier in Houston via „voice over IP“ erreichbar. Es stellte sich für uns jedoch heraus, dass die Zeitverschiebung eine sehr deutliche Barriere darstellt. Wir sind zu den Zeiten, in denen man in Deutschland gut telefonieren kann (18-21 Uhr), unter der Woche im Büro und am Wochenende meistens unterwegs (11-14 Uhr Ortszeit). Meist müssen wir uns das Telefonieren richtig vornehmen.
PS: Nach wie vor gilt: „Everything is bigger in Texas“ – nur wir haben uns ganz gut gehalten und sind trotz gelegentlicher Fast-Food-Vertilgung noch nicht „bigger“. Darauf ein fröhlich-lautes „Jie-hah“ :-) 




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